Team ALB-GOLD Mountainbike: Käß siegt erneut

AB / / Seinen zweiten Etappensieg innerhalb von nur 24 Stunden feierte Jochen Käß in Engen. 2 Kilometer vor dem Ziel setzte er sich aus einer Spitzengruppe ab und sicherte sich den Erfolg nach 112 gefahrenen Kilometern. Das Duo Genze/Marx konnte bis zum Zielberg mit der Spitze mithalten und sprintete auf Platz 6. In der Gesamtwertung liegt Jochen Käß weiterhin an der Spitze der Einzelwertung, bei den Teams rangiert Genze/Marx auf Platz 4.


Die Etappe von Schonach nach Engen glich über weite Strecken einem Straßenrennen. Eine fast 30 köpfige Spitzengruppe mit allen Favoriten bestimmte das Tempo und ließ auch Ausreißer Lukas Kubis nie weiter als 3 Minuten enteilen. Alle Fahrer schienen die etwas leichtere Etappe zur Erholung nach den Strapazen der letzten Tage gerade recht zu kommen. „Gegen Ende wurde es dann noch einmal schnell. An einer wirklich steilen Rampe hat Jochen attackiert und war weg. Zu diesem Zeitpunkt musste ich schon ganz schön klemmen“, sagte ein ausgepumpter Torsten Marx im Ziel. „Seit meinem Sturz im Mai verkrampft sich bei mir die Atemmuskulatur wenn ich schnell fahren will und dann geht gar nichts mehr. So war das heute auch beim letzten Anstieg ins Ziel“.

In der Gesamtwertung liegt das Team Bulls weiterhin unangefochten in Führung, gefolgt vom Team Vaude Simplon 1 und Rothaus Cube 1.

Ein Hauch von Orient auf der Alb

Arabian Summer - Buntes Schauprogramm, Turnier, Distanzritt und eine Fohlenschau lockten nach Marbach -

AN / Fast war es so, als wehte am Sonntag der Wüstenwind durch die große Arena des Haupt- und Landgestüts Marbach. Zwölf edle Vollblutaraberstuten flogen mit ihren anmutigen Kindern nur so über den Sand, wie es eigentlich bei den Marbacher Hengstparaden Tradition ist. Den Fohlen, allesamt Söhne und Töchter eines Hengstes, der schon als Junior mit Championatstiteln gekrönt wurde und im Besitz von Prinzessin Alia von Jordanien ist, galt ein ganzes Wochenende in Marbach. Insh Allah ist der Vater, das königliche Geschenk ans Traditionsgestüt für eine Zuchtsaison.

Marbacher Stuten mit den schönen Kindern des Welt-Champions Insh Allah beim bunten Schauprogramm
Den »Arabian Summer« mit Dressur- und Springprüfungen, buntem Schauabend und Westernturnier für arabische Pferde samt Distanz-Rennen des Asil-Clubs hatte der Zuchtbezirk Baden-Württemberg des Verbandes der Züchter und Freunde des Arabischen Pferdes (VZAP) zum ersten Mal im Haupt- und Landgestüt auf die Beine gestellt.

Top-Zeugnis für Fohlen

Fünfjährig und blütenweiß hatte die königliche Leihgabe aus dem Orient, in dessen Ahnentafel alles vertreten ist, was in der weltweiten Araberzucht Rang und Namen hat, auch private Züchter aufmerken lassen. Zu den Marbacher Vollblutaraberstuten, die bei der Fohlenschau am Sonntagmorgen vor Publikum von den Auszubildenden des Haupt- und Landgestüts vorgestellt wurden, waren sechs Privatzüchter mit ihren Stuten und Fohlen auf die Alb gereist. Das Publikum beklatschte die kleinen Springinsfelde, alles angehende Schimmel wie ihr Vater, die zum Teil gar nicht gehorsam an Mutters Seite traben wollten und lieber dreiste Sprünge machten. Und Willi Poth, international tätiger Richter auf den Araberschauen der Welt, stellte dem Jahrgang ein Top-Zeugnis aus: »Eine ganz gleichmäßige Gruppe vielversprechender Fohlen.« Dass Arabische Pferde nicht nur wunderschön, sondern auch leistungsbereite Sportpartner sind, bewiesen die Marbacher und viele Gäste bei den Turnierprüfungen im Springen, Dressur und den Westernklassen am Wochenende und in einem dreistündigen Schauprogramm mit Pferden vieler Rassen am Samstagabend in der großen Reithalle.

Da katapultierte der Shirehengst Toc Hill Jack Demaine gut gelaunt in eleganten Hüpfern seine tausend Kilo Lebendgewicht in die Luft, drehten die Distanzreiter nach absolvierten Rennen noch fit genug ihre Runden, konnten Araber in klassischen Dressurschaubildern bewundert werden und feuerte das Publikum die tollkühnen Westernreiter beim Pole Bending, einem Slalom, der im halsbrecherischen Galopp geritten wird, an.

Distanzritt für Kinder

»Integration ins Geschehen der Großen, Motivation und die Freude am Reiten« standen beim Kinder- und Jugend-Distanzritt im Vordergrund«, unterstrich Anton Baumann, der mit Ina Bader zum sechsten Mal mit den »großen und kleinen« Distanzreitern von nah und fern nach Marbach gekommen war. Über die vielen jungen Teilnehmer freuten sich die Macher besonders. »Wir hatten noch nie so viele Anmeldungen für den acht Kilometer langen Distanzritt der Kinder und Jugendlichen«, freute sich Baumann. Mit 25 Teilnehmern, davon acht Kinder mit Behinderung, ging es am Sonntag um acht an den Start. Zu den jüngsten Starterinnen zählte die dreijährige Esther Knoch aus dem Westerwald, die in diesem Jahr auf »Bengat Summer-Snowflake« durchs Gelände ritt.

Mundartautoren und Volksmusiker treffen sich zum “Alp-Hoigarte”

Mundartautoren und Volksmusiker aus dem Allgäu treffen sich an diesem Sonntag (3. August) auf einer Sennalpe bei Unterjoch im Oberallgäu zum so genannten „Alp-Hoigarte“-

AN / Bereits zum dritten Mal veranstaltet der Verein “mundART Allgäu” dieses Alpfest, bei dem Volksmusik und Dialekt zusammengeführt werden sollen.

Nach einer Bergmesse auf der 1080 Meter hoch gelegenen Sennalpe Untere Schwande tragen die Mundartautoren nach Veranstalterangaben Gedichte und Geschichten aus ihren Büchern vor. Zusätzlich werden bei dem Alpfest Käseprodukte aus eigener Herstellung der Sennalpe angeboten.

Der Duft der Landschaft

Wacholdergeschmack liegt auf der Zunge-

AN / Der Duft im Bad, auf der Haut, die Leichtigkeit des hellen Holzes als schlichtes Schmuckstück am Arm, glatt gedrechselt oder wie ein Span spannungsvoll gedreht. So vielseitig kann das sein, was so typisch ist für die Schwäbische Alb.
Der immergrüne Strauch mit winzigen blauen Beeren, der meterhoch werden kann, gibt sich wie eine Jungfrau, rau und stachelig von vornherein, die blaugrünweißen Nadeln aber weich, wenn man sie richtig anfasst. Seit Jahrhunderten prägt der Wacholder diese Landschaft, ein Bild, das Bauern gemacht haben und die Tiere, die sie auf den Wacholderheiden weiden ließen: Schafherden sind zuständig für die charakteristische Landschaftsform der Alb.


Jedoch: Die Mechanisierung der Landwirtschaft verdrängt seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis heute die Schäferei. So aber tun sich die Bewohner schwer mit dieser rauen Alb, in der sofort der Wald nach allem greift, was er kriegen kann.
Das aber will der Mensch auch wieder nicht. Sein Auge hat sich an die offene, lichte Landschaft gewöhnt, in der eher zierliche Wacholderbüsche feierlich in Abständen auf den Hängen stehen. Mühsam müssen solche Heiden heute gepflegt und ausgelichtet, sprich: von überzähligen Wacholderbüschen befreit werden. Wurden sie bisher zu Häckselgut zerkleinert oder verbrannt, sind heute die »Schätze der Wacholderheide« vielseitig genutzt. Unter dem als geschütztes Markenzeichen registrierten Label »albwacholder« sind interessante Produkte mit Zertifikat auf dem Markt.

Drechsler machen daraus Gebrauchsgegenstände wie schlanke Holzbecher, Holzdosen und Armreifen, die ebenso schlicht wie schön sind, das Vesperbrett, einzigartige Möbelstücke und Wandverkleidungen. Andere Handwerker bringen im Zusammenhang mit Wacholder - Holz, Span, Öl, Aroma - viele schöne Sachen als regionale Produkte auf den Markt, Wacholderschinken, Käse mit Wacholderbeeren, Wacholderforellen, Wacholderweckle, das Destillat, das anderswo auf dieser Welt als Gin geschätzt ist, Räucherspäne und Öl fürs Bad und für die Haut, die Seife.

Skating - Trotz Regens fast 300 Starter auf der Alb

Rollender Erfolg-
AN / RÖMERSTEIN. »Römersteins Straßen bieten eine der besten Inlinerstrecken in Baden-Württemberg und überhaupt sei hier viel ins Rollen gekommen«, sagt der Landesfachwart für Speedskating, Gavro Bojkic. Er war am Wochenende vor Ort im Einsatz als Wettkampfrichter und hielt gleichzeitig nach jungen Talenten auf Rollen Ausschau.

»Das Material verzeiht bei Nässe keinen Fehler«, verdeutlichte er die Höchstleistungen, die die Teilnehmer besonders in den Regenzeiten bringen mussten. Sowohl beim Tempolauf als auch bei Geschicklichkeitsübungen konnte jeder zeigen, dass Nässe eine Herausforderung und kein Hindernis zum Erfolg ist.

Zwei Wettbewerbe

Es ging um zwei Wettbewerbe: Um das offizielle Rennen des Baden-Württemberg-Inline-Cups, bei dem Böhringen einer der Austragungsorte der offenen Baden-Württembergischen Straßenmeisterschaften ist, und um den »Löwen-Cup« für die Nachwuchsläufer.

Für Elite- und Hobbyläufer gab es getrennte Wertungen.« Wichtig ist, die Freizeit-Inliner an die Leistungsklasse heranzuführen, darum gibt es für alle die Möglichkeit mitzumachen«, so Bojkic an der Rennstrecke, an der er viele junge Talente entdeckte. »Zwar bestehe sportlich eine gewisse Ähnlichkeit zum Radsport, »aber wir sind bundesweit noch dopingfrei und werden alles daran setzen, es auch zu bleiben«, hob er hervor. Hier gehe es nicht um Geld, sondern um die Freude am Sport.

Die Alb ist ein beliebtes Urlaubsziel

Die Tourismusbilanz für das Jahr 2007 spricht deutlich dafür-

AN / Die Anzahl der Übernachtungen stieg im vergangenen Jahr um 5,3 Prozentpunkte. In den einzelnen Gemeinden fällt die Bilanz allerdings sehr unterschiedlich aus.

Die Alb bietet, wie hier die Lauterquelle bei Offenhausen, eine Vielzahl lohnenswerter Besuchsziele.
Mittlere Alb  Der Tourismus bleibt im Kreis Reutlingen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

Nach einer Untersuchung eines Unternehmens aus München verzeichnete der Kreis im vergangenen Jahr insgesamt 950 562 Übernachtungen und damit ein Plus von 3,8 Prozent. Der Kreis bewegt sich damit übrigens exakt auf dem landesweiten Niveau. Die Zahl der “Ankünfte” stieg sogar um 6,6 Prozent auf 312 514. Die Gäste blieben im Schnitt drei Tage, ein Jahr zuvor waren es noch 3,1 Tage. Zusammen mit rund 8,5 Millionen Tagesgästen sorgten sie für einen Umsatz in diesem Sektor von 350 Millionen Euro. Rund 6900 Arbeitsplätze hängen davon direkt (62 Prozent) und indirekt ab.

Für die einzelnen Gemeinden auf der Mittleren Alb sieht das Ergebnis dagegen nicht immer so erfreulich aus. So muss zum Beispiel Münsingen bei den Übernachtungen einen Rückgang von 12,6 Prozent hinnehmen, während die Zahl der Ankünfte (12 692) mit einem Rückgang von 35 praktisch unverändert ist. Das Minus relativiert sich jedoch mit einem Blick auf die Bilanz 2005, denn damals lag die Zahl der Übernachtungen (34 888) fast gleich hoch wie 2007. Ebenfalls mit einem Rückgang bei den Übernachtungen muss die Gemeinde Gomadingen leben, er betrug hier im vergangenen Jahr minus 7,1 Prozent. Im Unterschied zu Münsingen folgt dies jedoch dem langjährigen Trend, lag der Rückgang der Übernachtungen in Gomadingen zwischen 1985 und 2007 doch bei 46,6 Prozent, während im selben Zeitraum für Münsingen eine Steigerung von 20,8 Prozent zu verzeichnen war. Während Römerstein mit einem Minus von 4,5 Prozent ebenfalls noch mit weniger Übernachtungen zufrieden sein musste, konnten die anderen Alb-Gemeinden Steigerungen erzielen. Spitzenreiter war die Stadt Hayingen, die bei den Übernachtungen auf ein Plus von 7,7 Prozent kommt (Gesamt: 61 712 Übernachtungen). Bei den Ankünften betrug die Steigerung 5,3 Prozent und unterm Strich reisten die Gäste nach 3,6 Tagen wieder ab. Von 1985 bis 2007 erhöhte sich die Zahl der Übernachtungen in Hayingen von 18 300 auf 61 700 und damit um 236 Prozent. Die Aufenthaltsdauer ging in diesem Zeitraum allerdings um 12,2 Prozent zurück.

Indische Landschaftspfleger im Allgäu

Ideale Lebensbedingungen für Wasserbüffel-

AN / / Die fünf Wasserbüffel in Rempertshofen sind ideale Landschafspfleger, so der Besitzer der prächtigen Tiere Markus Schweighöfer. Der Diplom-Ingenieur für Landschafsnutzung und Naturschutz hat nach gemeinsamen Überlegungen mit seiner Lebensgefährtin, ebenso Diplom-Ingeneurin, erkannt, dass für die Kisslegger Feuchtgebiete eigentlich nur Wasserbüffel in Frage kommen und der Moosbach flutet zwei bis drei Mal im Jahr seine fünf Hektar große Fläche, was Bewirtschaftung insgesamt schwer macht.

Die Tiere sind unkompliziert in der Haltung und können auch auf Weiden eingesetzt werden, die sonst nur schwer von Rindern angenommen werden. Denn sie sind keine mäkligen Fresser – auch Wiesen mit Distel- und Brennessel-Bewuchs werden von ihnen anstandslos angenommen. Letztlich sind sie die idealen Tiere, um Feuchtgebiete offen zu halten, die ansonsten verkrauten oder verschlammen würden. Sie suhlen sich gern und ausgiebig und halten Wasserpflanzen ebenso in Zaun, die werden nämlich gern gefressen. „Wasserbüffel sind Landschaftspfleger, sie passen gut ins Allgäu“, so der stolze Besitzer.

Außerdem ist Büffelmozzarella eine wahre Spezialität und sogar Emmentaler kann aus Büffelmilch hergestellt werden, erzählt Ute Krzykowski. Das Fleisch dieser Tiere sei cholesterinarm und daher sehr gefragt. Noch allerdings können sich die fünf Büffel in Rempertshofen in Sicherheit wiegen, denn zum einen seien sie schon seit Jahren nicht gemolken worden und ob der stolze Besitzer auf seinem bisher nur hobbymässig betriebenen Hof einmal züchten wird steht noch nicht fest. Erst einmal möchte er sich näher mit diesen exotischen Landschaftspflegern beschäftigen und Erfahrungen sammeln.

Jubiläumswanderung durch die Landschaft der Alb

AN / / Kreis Göppingen Der Hauptwanderweg 1 (HW 1) gehört nicht nur zu den schönsten Weitwanderwegen auf der Schwäbischen Alb, sondern ganz Deutschlands.

Zum 100-jährigen Bestehen des HW 1 findet am Wochenende eine große Jubiläumswanderung statt. Im Kreis Göppingen führt der Hauptwanderweg 1 über eine Länge von 36 Kilometern von Weißenstein bis zum Boßler bei Gruibingen.

Der Treffpunkt für die erste 18 Kilometer lange Wanderung ist am Samstag den 21.Juni 2008 um 9 Uhr in Degenfeld an der Kalten-Feld-Halle. Das Ziel ist Gingen an der Fils.

Am Sonntag gehts um 9 Uhr an der Hohensteinhalle in Gingen los. Endpunkt der ebenfalls 18 Kilometer langen Strecke ist der Boßler.

Gericht soll den Verkauf an Albkreis stoppen

AN / tv / LAICHINGEN - Neues Störfeuer für den geplanten erkauf des Pflegezentrums Laichinger Alb an die GmbH für Soziales und Gesundheit des Alb-Donau-Kreises. Ein Mitglied des Ortskrankenpflegevereins will eine einstweilige Verfügung erwirken, weil seiner Ansicht nach der OKV-Ausschuss einen solchen weit reichenden Beschluss nicht hätte fassen dürfen.

Frank Oesterle. OKV-Mitglied aus Laichingen, will erreichen, dass der Beschluss des OKV-Ausschusses, die Vereinsgrundstücke und -Gebäude sowie die Anteile an der Pflegezentrum Laichinger Alb GmbH an den Alb-Donau-Kreis zu verkaufen, rechtlich nicht wirksam ist, weil der Ausschuss gar nicht zuständig war. Nach Auffassung Oesterles wird durch den Verkauf der Vereinszweck verändert. Dazu sei aber eine zwei Drittel-Mehrheit in der Mitgliederversammlung erforderlich.

Dies soll der OKV-Vorstand bis zum kommenden Montag schriftlich erklären, sonst soll der Laichinger Rechtsanwalt Holger Schwenk, wie bereits in der Info-Veranstaltung am Dienstag angekündigt, eine einstweilige Verfügung gegen den OKV erwirken.

Der OKV-Vorstand bleibt bei seiner Rechtsauffassung, wie der Erste Vorsitzende, Laichingens Bürgermeister Friedhelm Werner mitteilen ließe: “Der Vorstand und der Ausschuss des Ortskrankenpflegevereins Laichingen e.V. bleiben bei der am Abend der Mitglieder- und Bürgerinformation geäußerten Meinung, mit einem abgestimmten Konzept auf die Mitgliederversammlung zuzugehen. Die bisher besagten Beschlüsse, die der Vorstand und der Ausschuss gefasst haben, entsprechen in vollem Umfang der Zuständigkeit, die in der Satzung vorgesehen ist. Selbstverständlich werden wir in Kürze, wenn die Vorarbeiten für die langfristige Sicherung und Erhaltung unseres Gesundheits-, Sozial- und Seniorenzentrums abgeschlossen sind, eine Mitgliederversammlung einberufen. Die bisher getroffenen Beschlüsse dienen genau dieser Vorbereitung. Wir werden in jedem Fall die OKV-Mitglieder im Rahmen einer Mitgliederversammlung in die Entscheidung einbinden.”

Haus der kleinen Forscher

IHK:Kinder für Naturwissenschaft begeistern

Über 130 Kindergärten aus der Alb-Region werden Teil des von der Industrie- und Handelskammer (IHK) gegründeten Netzwerks „Haus der kleinen Forscher Neckar-Alb“.

Mit dem neuen Netzwerk will die IHK Kindergärten unterstützen und Kinder von drei bis sechs Jahren für Naturwissenschaften sowie für das Experimentieren und Forschen begeistern, heißt es in einer Pressemitteilung der Kammer. Die Erzieher/innen der teilnehmenden Einrichtungen erhalten dabei in regelmäßigen Workshops eine naturwissenschaftliche Fortbildung für verschiedene Themenbereiche.

Geforscht wird stets mit Alltagsgegenständen wie PET-Flaschen, Luftballons, Kaffeefiltern oder Backpulver. Das „Haus der kleinen Forscher Neckar-Alb“ startet mit zwei Auftaktveranstaltungen am 18. Juni in der IHK-Akademie Albstadt und am 23. Juni in der IHK in Reutlingen. Das neue regionale Netzwerk wird übrigens von der bundesweiten Initiative „Haus der kleinen Forscher“ unterstützt und begleitet. Schirmherrin ist Bildungsministerin Annette Schavan.

Das „Haus der kleinen Forscher Neckar-Alb“ ist Teil des IHK-Kollegs „Kinder – Jugend – Wissen“. Dieses von der Vollversammlung der IHK Reutlingen verabschiedete Projekt hat sich unter anderem zum Ziel gesetzt, Qualifizierungsangebote zu Wirtschafts- und Technikthemen für Grundschullehrerinnen und -lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher zu entwickeln. Das „Haus der kleinen Forscher Neckar-Alb“ finanziert sich über den IHK-Fonds „Kinder – Jugend- Wissen“, der durch Spenden aus der Unternehmer- und Bürgerschaft getragen wird.